Bocas del Toro

Montag, 16.04.2018

Leider habe ich immer noch nicht meinen Eintrag zu Bocas del Toro geschrieben, weil ich immer noch auf die Bilder der GoPro warte :-( Jetzt habe ich meine Handybilder einfach eingefügt, obwohl sie nicht ganz so toll aussehen.

 

Nachdem meine Mutti und ich von den San Blas gekommen sind, haben wir uns mit Horacio getroffen. Er hatte völlig unerwartet doch noch frei bekommen, deswegen kam er für eine Woche hinterher. (Leider nicht mehr, weil die Mexikaner haben ja nur 6 Tage Urlaub im Jahr!!!) 

Am nächsten Tag sind wir dann in den kleinen Flieger Richtung Inselgruppe "Bocas del Toro".

  

Eigentlich hatte Horacio einen Flug 2 Stunden später als wir, weil die andere Maschine schon voll war, als wir die Tickets nachbuchen wollten, aber durch Zufall kam eine Person nicht und Horacio konnte mit uns fliegen und saß sogar neben uns in der Reihe. Meine Mutti hatte Flugangst und hatte die ganze Zeit aus dem Fenster gegeschaut, während Horacio und ich uns erstmal ein Panama Bier gegönnt haben. Nach 45 Minuten waren wir dann endlich da!

Ich hatte für uns ein süßes Bed and Breakfast gebucht.   Lustig war, erst haben meine Mutti und ich direkt in einer Hütte am Wasser geschlafen, jetzt hatten Horacio und ich unser Zimmer auf dem Wasser! 

Nächsten Tag konnten wir dann endlich zum Strand! Red Frog's Beach! Leider war das Meer ganz schön wild, aber der Strand sah total unberührt aus! 

Haha und wenn man mit einem Mexikaner reist, darf natürlich nicht das Bier fehlen! Also hatte Horacio abends im Supermarkt noch eine Kühlbox gekauft mit Eis um das Bier kühl zu halten. Leider war der Weg zum Strand doch länger als geplant :-D Um 18 Uhr holte uns dann das Boot ab und wir sind wieder zurück auf unsere Insel. 

Abends haben wir gerne gekocht. Das BnB hatte eine total schöne familiäre Atmosphäre, sodass wir auch mit den anderen Gästen Monopoly gespielt haben oder einfach nur so zusammen saßen und natürlich Rum getrunken haben - Karibik, da ist ja Rum ein Muss!

 Hier hat uns Horacio Quesadillas gemacht :-D 

Am nächsten Tag sind wir dann zum "Playa de Estrella" gefahren. HAMMER! Das Boot hat uns etwas weiter weg heraus gelassen, sodass wir noch durch die wunderschöne Natur auf einem kleinen Pfad Richtung Strand gelaufen sind. Es war einfach nur ein Traum dieser Anblick von der Vegetation und dem kristallblauen Wasser! Eigentlich fuhr das Boot um 16 Uhr wieder zurück, aber Horacio und ich konnten bei einer Franzosin, die dort demnächst ihr eigenes Hotel eröffnet, mit zurückfahren. Wir hatten sie bei uns im BnB kennen gelernt, weil sie eine Freundin von dem Besitzer ist. Dadurch konnten wir beide noch 2 Stunden länger das tolle Wasser mit einem Pina Colada genießen. 

Ich hatte mich sogar ins Wasser getraut, obwohl wir, als wir angekommen sind, einen Riesenrochen im Wasser gesehen hatten! Das erste Mal habe ich einen in der freien Natur gesehen. War natürlich echt krass.

Am Strand waren wenige Restaurants, aber diese boten natürlich frischen Fisch an. Ein restaurant hatte sogar einen Käfig im Wasser und du konntest dir dein Tier persönlich aussuchen. Horacio hat sich eine super große Languste ausgesucht. Sie tat mir schon Leid, denn zuerst haben wir noch Fotos mit ihr geschossen, wie wir sie in der Hand hielten und dann lag sie plötzlich auf seinem Teller!

Am letzten Tag sind wir dann schließlich zur Isla Zapatilla. Jeder meinte zu uns, dass dies die schönste Insel sei. um zu dieser Insel zu kommen, haben wir eine Tour gebucht. Mit dem Boot sind wir erst zur Delfinenbucht, wo wir Delfine beobachtet haben, dann haben wir geschnorchelt und danach sind wir zur Insel.  

Leider hat Horacio die meisten Fotos von der Insel geschossen. Ich kann nur sagen, dass mir die Worte fehlten. Die Islas Zapatillas sind zwei unberührte Inseln und nur tagsüber dürfen Touristen sie besuchen. Ich fühlte mich wie Robinson Crusoe. Als wir den Strand verlassen hatten um weiter ins Innere vorzudringen, sah alles einfach zu unglaublich aus - total wild und unberührt. Selbst Horacio hatte so etwas noch nicht gesehen. Für mich war es einfach nur absolut unglaublich und wunderschön. Man kann gar nicht beschreiben, was man in diesem Moment gefühlt hat. 

Nach der Insel wurden wir zu einem Restaurant gebracht. Horacio und ich hatten noch eine Unterwasseraktivität dazu gebucht. Mit einem kleinem Board, was man in der Hand hält und an einem Seil gespannt war. So konnte man als das Boot losfuhr mit dem Board schnorcheln. Wenn man es nach unten hielt, tauchte man unter und wenn man es nach oben hielt, steigte man wieder auf. Leider war wohl meine Bikini Unterhose etwas locker, sodass ich mehr damit zu kämpfen hatte, dass ich sie nicht verliere, als mich auf die Unterwasserwelt zu konzentrieren. Ich hatte nur im Kopf: Nein Jacqueline, du kannst hier nicht dein Unterteil verlieren. Im Boot hast du nicht einmal ein Handtuch oder irgendetwas um dich zu bedecken, da ja alles schon im Restaurant war! Und dann stellte ich mir das bildlich vor, wie ich im Wasser ohne Unterteil schwimme und musste mich innerlich kaputt lachen.  

Am Ende sind wir dann noch zu einer Gegend gefahren, wo gerne Faultiere in den Bäumen hängen. Wir hatten zuvor am Playa de Estrella schon eine Mutter mit ihrem Baby gesehen und hier dann auch noch einmal!

 

Jaaaa....und dann war unsere tolle Inselzeit schon wieder vorbei cry

Ich musste auf jeden Fall fetsstellen, dass so eine Inselhopping-Tour richtig viel Spaß macht. Das Leben auf den Inseln ist irgendwie anders, was wir natürlich schon auf den San Blas Inseln gemerkt haben. Es war eine super tolle Erfahrung und wir alle drei haben viele tolle Eindrücke erhalten und Erinnerungen für das Leben gemacht! 

 

 

 

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Dieses Blog berichtet aus Mexiko (Auswanderung).

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