Einfach mal weg...nach Mexiko

Calaverandia - Día de los muertos Park

Montag, 12.11.2018

In Guadalajara hatte dieses Jahr zum ersten Mal ein Park geöffnet zum Anlass des "Tag der Toten - Día de los muertos" -inspiriert von dem Film "Coco". Also mussten wir uns ihn auch natürlich ansehen und sind am Sonntag mit Horacios Vati und seiner Schwester dorthin gefahren. Da der Park immer erst 19 Uhr öffnet, aufgrund der ganzen Lichteffekte, war bereits um 18:20 Uhr die Schlange riesig. Der Vater meinte dann zu Fabi, warum wir keine VIP-Karten gekauft haben, diese waren jedoch 20 Euro teurer pro Person, also hatte Fabi sich für die normalen Karten entschieden.

Gleich am Anfang wurde man mit Mariachi (typische mexikanische Sänger) empfangen, die natürlich auch als Skelett geschminkt waren.

Dann mussten wir zur Bank, weil man nur mit einem Armband bezahlen konnte, auf das man vorher Geld laden musste. Jeder hatte 500 Pesos auf sein Armband bekommen, aber Fabi und Horacio haben sich gleich Bier, Popcorn usw gekauft und am Ende hieß es "Ah Jacky, du hast ja noch Geld übrig". Das habe ich ja von meinem Vati, immer erstmal sparsam sein :-).

Danach haben wir eine kleine Bootsrundfahrt gemacht. Leider musste man diese extra bezahlen, wenn man keine VIP Eintrittskarte hatte. Also haben alle wieder mit dem Kopf geschüttelt, warum Fabi keine VIP Karten gekauft hatte :-) 

Hier konnte man sich auch mit Schwarzlichtfarbe schminken lassen. Also ließ ich mir eine Skeletthand malen.. .

Nach der Bootstour sind wir weiter und wollten in eine Show. Es gab dafür sogar einen extra VIP-Bereich, von dem man viel besser aus die Show sehen konnte, doch leider hatten wir keine VIP-Karten. Also haben alle wieder mit dem Kopf geschüttelt. Die Schlange zur Show war dann so lang, dass Fabi meinte "Lasst uns lieber um 23 Uhr in die Vorstellung, da wird weniger los sein". Demzufolge sind wir weiter durch den Park geschlendert und haben uns einen Riesenaltar und einen Friedhof angesehen. Die Altare werden ja immer typisch zum Tag der Toten aufgebaut. Sie bestehen aus verschieden Ebenen, wie ich bereits in meinem anderen Beitrag gesagt habe, und man stellt Fotos der verstorbenen Person auf. Durch die Altare können uns die Toten besuchen kommen. So finden sie den Eingang zu unserer Welt. Ich finde die Tradition echt schön, traurig, aber wirklich schön. So erinnert man sich jedes Jahr an diese Person und stellt ihre Lieblingsdinge auf den Altar, sodass die verstorbenen Personen nie vergessen werden können.

Was natürlich auch nicht fehlen dürfte war "pan de muerto" (Brot der Toten) und eine heiße Schokolade dazu. Auf dem Bilod sieht man auch die typischen Blumen, mit denen man den Altar schmückt.

Dann sind wir in den Spielebereich. Fabi und ich mussten so lachen, denn wir hatten uns alle für ein Gruppenspiel angestellt, aber man konnte auch Totenköpfe bemalen und wir wollten gerne den Preis wissen. Also sind Fabi und ich kurz los um den Preis in Erfahrung zu bringen, auf einmal sehen wir, dass das Spiel "lotería" (Bingo) losging. Zack zack haben wir uns schnell dazu gesetzt und Bingo gespielt. Dementsprechend kam gleich der Anruf von Horacio "Ist das euer Ernst, wir stehen hier in der Schlage und ihr spielt Bingo??" :-) :-) :-) Leider haben wir aber nicht gewonnen und haben es noch rechtzeitig zu dem anderen Spiel zurück geschafft. Die Männer hatten sich dann gegen uns verschworen und uns im nächsten Spiel auch noch besiegt.

So danach ging es dann ins Bälle-Bad!!!! Wie mega witzig! Ich war glaube das letzte Mal als Kind bei Mc Donalds oder so im Bällebad und ich hätte nie gedacht, dass ich mich so nach hinten fallen lassen könnte. Aber für ein Boomerang Video macht man doch alles. Wie leicht man auch versunken ist und gar nicht so schnell wieder hoch kam. Das war Fabis und mein absolutes Highlight - einfach dadrin rumzuspringen und sich fallen zu lassen.

So nun sind wir noch etwas essen gegangen und wollten endlich zur Show, denn es war schon 22:10 Uhr. Jedoch, als wir ankamen, sahen wir "Letzte Show 22 Uhr". Wir sind noch schnell reingerannt, aber haben nur noch die letzten 5 Minuten gesehen. Also haben sich wieder alle über Fabi beschwert, wie sie auf die Idee kam, dass die letzte Show um 23 Uhr sei. Und mir fiel dann auch ein, dass ich zuvor noch gelesen habe, dass der Park am Sonntag nur bis 23 Uhr geöffnet hat. Aber um ehrlich zu sein, verging die Zeit auch sehr schnell. Wir hatten auch andere Mexikaner sich beschweren hören, dass man in der kurzen Zeit gar nicht alles schaffen konnte. Naja wir hatten trotzdem Spaß und haben lecker gegessen und getrunken. Die Essensstände waren nämlich typische Spezialitäten aus der Region. Fabi und ich hatten uns ein "lonche" geteilt, eigentlich nur ein Baguette mit Fleisch, aber durch die Soßen war es super lecker. Und die Schokolade war auch von einem Stand "Flor de Cordoba", was ein mexikanisches Café ist. Fand ich super, da die ganzen amerikanischen Ketten nicht wirklich lecker sind!

War auf jeden Fall ein toller Sonnntag!

 

Día de los muertos 2018

Samstag, 03.11.2018

                                           

Día de los muertos in Mexiko! Am ersten November ging es los. Ich hatte Privatunterricht um 18 Uhr und kam zum Bezirk und dann fiel es mir ein "Aufbau der Altare"!!! Nach dem Privatunterricht kam schon Yessica zu mir und meinte "geh schnell zu Claus, er hat pan de muerto". Es gibt nämlich im Bezirk immer einen Altarwettbewerb für unsere SchülerInnen, bei dem sie einen Altar von einer verstorbenen Person aufbauen, die im deutschsprachigen Raum gelebt hat. Dazu gibts pan de muerto (Brot der Toten) und heiße Schokolade gratis.   Zwei Schüler von mir haben auch einen Altar aufgebaut. Also haben wir danach noch gemütlich Schokolade getrunken und sie haben mir nochmal den Aufbau des Altars erklärt. Jede Stufe steht für eine Etappe. Zum Beispiel eine Etappe ist das Lieblingsessen der verstorbenen Person. Der Spiegel ist das Tor zu unserer Welt. So kommen sie zu uns. Ich finde diese Tradition echt toll. Was natürlich auch nicht fehlen darf ist die Catrina. Horacio konnte mir jedoch auch nicht sagen, was sie mit dem Tag der Toten zu tun hat. Jedenfalls haben wir auch immer in der Schule jemanden, der schminkt. Also habe ich mir auch die Hälfte meines Gesichts schminken lassen. Ich glaube der Großteil der Lehrer hatte sich schminken lassen, klar für uns ist es was absolut besonderes! 

Dann war auch schon der Tag vorbei und ich bin nach Hause zu Bastian. Leider war ich auch ziemlich traurig, weil am 2. November ist der offizielle Feiertag und ich musste so wie letztes Jahr arbeiten. Horacio hatte sogar den Tag frei bekommen. Jedenfalls bin ich vormittags noch mit einer Freundin ins Zentrum, weil dort ein großer Markt zum Dia de los muertos war, aber total der Reinfall. Alles nur Kitsch und hässlich! 

Dann bin ich zum Kurs und Bezirk war wie ausgestorben. Horacio hat dort auf mich gewartet, weil wir danach nach Taquepaque wollten. Es waren auch nur 4 Schüler und Schülerinnen aus meinem Kurs da und sie meinten auch schon, dass wir früher Feierabend machen können. Also haben wir schon 21 Uhr Schluss gemacht und auf gings! 

Leider hat die Fahrt glaube eine Stunde gedauert. Es war so unglaublich viel los. Die Straßen waren super überlaufen und einen Parkplatz zu finden war echt nicht leicht. 

 

 

So und dann wollten Horacio und ich einfach nur ne heiße Schokolade trinken und pan de muerto essen, aber überall waren nur die dämlichen Schminkstände. Wir waren richtig sauer!!! Und genervt! Wie können sie denn nicht das typische Essen verkaufen???? Und auch die Geschäfte haben super früh geschlossen, obwohl die Straßen so voll waren!!!! Diesen Geschäftssinn muss man mal verstehen...

Am Ende haben wir dann wenigstens noch einen Stand mit pan de muerto gefunden, nachdem auch sämtliche Cafés geschlossen hatte. An diesem Stand war dementsprechend auch die Nachfrage sehr groß! 

Ansonsten war natürlich alles toll geschmückt! Umd auch die Altare sahen toll aus. Deswegen wollte ich auch unbedingt dorthin. 

 

 

Kalifornia Mädelsroadtrip - jeden Menge Fails, aber sonst wars geil :-D

Dienstag, 02.10.2018

Zwei Wochen bin ich mit Mela und Benita durch Kalifornien gefahren - war ja klar, dass es da drunter und drüber geht! Die beiden sind ja aus Deutschland angeflogen gekommen und eigentlich Wahnsinn, wie lange man braucht. Hatte abends noch mit Benita teleforniert, da war sie schon längst am Flughafen und ich bin erst am nächsten Tag nachmittags geflogen. Die beiden sind ca eine Stunde vor mir gelandet, sodass wir sofort mit dem Auto zum Airbnb fahren konnten. Dort angekommen, fand erstmal der große "Geschenkaustausch" statt :-) Mela hatte mir 6kg mitgebracht + eine Batida de Coco Flasche. Also wurden sofort die Süßigkeiten aufgerissen. Horacio und ich hatten den beiden auch mexikanische Dinge mitgebracht, worüber sie sich gefreut haben. 

 

Am nächsten Tag ging es dann auch schon nach Hollywood! Ich war ja nun schon zwei Mal da und es war jetzt nicht so spektakulär für mich, aber was richtig cool war... Wir haben im Dolby Theater plötzlich so eine Menschenschlange gesehen und fragten uns, was das wohl wäre. Dann haben wir herausgefunden, dass es die "Americas got Talent-Show" war mit Heidi Klum, Mel B von den Spice Girls und Tyra Banks!!!!!! Im Internet hatte Mela uns die Eintrittskarten reserviert, dann haben wir uns in die Schlange gestellt und plötzlich hatten wir Tickets für die dritte Reihe nach der Jury!!! Wir konnten es alle nicht glauben. Wir haben total rumgespinnt und ich war einfach nur aufgeregt. Kurz zuvor hatte ich den beiden noch gesagt, oh wie geil das wäre, wenn man in den Saal von den Oscars könnte, dann plötzlich ein paar Stunden später, saßen wir selbst drin! Es war so mega cool! Einfach schon allein ins Dolby Theater zu können und dann noch Heidi und die anderen zu sehen! Wir haben auch ein paar Mal Heidi auf Deutsch zugerufen, aber kam natürlich keine Reaktion. Melanie meinte, dass wir ja keine "Gesichtsgretschen" wären und dehalb so weit vorne sitzen durften. Sie hatte aber wirklich Recht. Sie gingen echt danach, wer gut aussah und schick angezogen war, durfte vorne sitzen. Sogar direkt vor der Show haben sie nochmal Leute umgesetzt.                             

So fing schon der erste Tag von unserem Urlaub an!

Nächsten Tag sind wir dann schon in die Universal Studios - und die Harry Potter Welt war so unglaublich cool!!!!! 

Mela und ich mussten uns unbedingt ein Butterbier kaufen - aber es war furchtbar!!!!!! Viel zu süß! Der Harry-Potter-Ride war jedenfalls so cool, dass wir am Ende noch einmal reingegangen sind. Benita wollte nämlich auch mit ihrer GoPro voll das coole Video drehen (in unsere Richtung kamen Dementoren, die peitschende Weide hätte uns fast erwischt etc.), jedoch als wir schon in dem Fahrzeug saßen, meinte eine Mitarbeiterin zu ihr, dass sie nicht filmen darf. Naja...Benita zack zack danach schnell wieder die Kamera angemacht und wir fangen gerade die Fahrt an und sind auf dem Quidditch-Spiel, da wurde es plötzlich dunkel, wir sind stehen geblieben und das Licht ging an mit einer Durchsage. So hingen wir also ein paar Sekunden und haben uns übelst erschrocken. Auf einmal ging aber die Fahrt doch weiter. Aber man kann sich vorstellen,  wir haben gedacht, dass sie das wegen Benitas Kamera gemacht haben und sie hatte natürlich die ganze Zeit Angst, dass sie uns nochmal drauf ansprechen. Am Ende war aber nichts und wir sind schnell raus :-) War wahrscheinlich nur Zufall gewesen!

 

Am nächsten Tag wollten wir vormittags nur schnell zum Santa Monica Beach, danach schnell im Walmart das Zelt kaufen und ich wollte noch meine Gastfamilie besuchen - jaaaaaaaa....   

Am Ende war Stau auf dem Freeway und wir haben 3  Stunden oder so gebraucht. Ich hatte mein Navi bzw Google Maps angemacht und einen Walmart rausgesucht. Wir sind dann vom Freeway runter und plötzlich in einem mexikanischen Viertel gelandet. Alles auf Spanisch und überall Taco-Stände. Mela war total geflasht und Benita war schon skeptisch. Ich habe Mela weiter den Weg erklärt und er führte uns immer weiter ins Wohngebiet -hier noch nen kleiner Berg hoch und dort. Dann hieß es noch 500m. Benita meinte schon: "nee hier ist niemals ein Walmart". Ich musste nur lachen, weil ich gedacht habe "nein - also das Navi kann uns ja nicht ins nirgendwo schicken, hinterm Berg wird er auftauchen". Dann habe ich runtergezählt - noch 400m - noch 300m - noch 200m - noch 100m - "Sie haben Ihr Ziel erreicht" - und wir standen mitten in einem Wohnviertel, wo gerade eine Frau aus dem Auto ihren Einkauf ausgeladen hat. Wir mussten so lachen und gleichzeitig war es so frustrierend, weil wir einfach mal 3 Stunden oder länger schon umhergeirrt waren durch Los Angeles wegen der Staus. d

Das war einer der größten Fails und wir mussten im ganzen Urlaub noch daran denken, wie wir da mitten im mexikanischen Wohngebiet standen und die Frau ihren Einkauf auspackte. Irgendwann hatten wir dann den Walmart erreicht, aber ich dürfte nie wieder navigieren :-) Im Walmart hatten wir dann auch endlich alles bekommen für unsere nächsten Campingnächte :-) Zu großer Freude von Mela, die Camping liebt :-D 

Am nächsten Tag ging es dann Richtung Yosemite Park (ein kurzer Shopping-Aufenthalt von 3 1/2 Stunden haben wir auch noch gemacht) und dann haben wir endlich unsere Luxus-Camping-Area aufgebaut.

 

Ja die Camping-Nächte waren schon so ein Highlight - vor allem, als Mela und ich plötzlich übelst den Schatten an unserem Zelt gesehen haben und wir ihn vom Zelt aus auf Deutsch angebrüllt haben (Deutsch klingt ja fies) um dann festzustellen, dass es die Nachbarn oben aufm Hügel waren und dort voll die Party gefeiert haben, ihr Schatten aber direkt auf unser Zelt fiel und Mela und ich wie die Deppen mit unseren Pfannen vorm Zelt standen! Dann haben wir die ganze Zeit Scherze gemacht, weil Benita mit dem Kopf direkt an der Essensluke lag und da jemand voll easy nachts den Reißverschluss hätte aufmachen können. Die große Tür hatten wir ja mit meinem Schloss verriegelt. Na jedenfalls den einen Tag haben wir Benita abends schon auf dem Campingplatz rausgelassen, damit sie anfangen kann Nudeln zu kochen und Mela und ich sind nochmal zum Supermarkt. Natürlich hatte niemand daran gedacht, dass am Autoschlüssel der Schlüssel vom Schloss fürs Zelt war! Wir kamen wieder und dann erzählte Benita irgendwann die Story, wie sie durch die Essensluke ins Zelt "eingebrochen" ist um die Nudeln, die Pfanne und das Besteck rauszuholen. Die Pfanne und der Topf lagen nämlich im Zelt, also krabbelte sie durch die Luke wie ne Robbe und lag dann auch so da meinte sie :-D  Die vorstellung ist einfach traumhaft! Mela hasst zwar zelten, aber ich meinte dann zu ihr, dass wir sonst gar nicht diese ganzen lustigen Momente erlebt hätten :-D Aber leider war es auch sehr kalt in der Nacht. Wir sind immer komplett im Schlafsack verschwunden gewesen!

 

Jaaaaa und dann der Yosemite Park - so unglaublich schön! Die Sequia-Riesenbäume, die Wasserfälle und die Wanderungen. Es war ja schon immer mein Traum einmal in den Yosemite zu gehen und ich war echt beeindruckt!

 

Aber wie sollte es anders sein, natürlich hatten wir auch hier wieder nen Fail. Am ersten Tag sind wir zum Glacier Point gefahren, ein Aussichtspunkt echt super hoch gelegen. Oben angekommen blinkte auf einmal die Tankanzeige!!!!!!!!! surprised Es gab nichts weit und breit und wir sind fast gestorben. Wir wussten, dass man in Deutschland noch ca. 50km zu fahren hat, aber auch in Amerika??? Ich bin ja gefahren und das war meine schlimmste Fahrt! Rechts und links gings steil bergab und wenn das Auto ausgeht, geht ja auch der Bremskraftverstärker aus!!!!! Ich habe mich versucht nur rollen zu lassen, aber bei Automatik verbraucht man ja trotzdem Sprit. Wir haben dann auch die Warnblinkleuchten angemacht, weil es sich hinter uns übelst gestaut hatte. Ich bin jedenfalls so gefahren, dass ich jeden Moment mit voller Kraft auf die Bremsen gegangen wäre und Mela bereit gewesen wäre für die Handbremse. So sind wir eine komplette Stunde gefahren!!!! Horror! einfach nur Horror! Die hinter uns konnten ja auch nicht überholen, weil die Straßen viel zu eng und kurvig waren. Leider ist uns erst danach aufgefallen, dass der Tank ziemlich klein sein musste für das Auto und natürlich durch den Anstieg bei der Hinfahrt hat er sehr viel Sprit verbraucht! Danach sind wir nur noch zum See und ins Wasser gesprungen.

 

Und dann ging es über Old Sacramento schon Richtung San Francisco! Old Sacramento sah wirklich aus wie eine Western Stadt. Dort haben wir lecker Burger gegessen und Benita war wieder der Oberknaller. Benita und ich hatten den gleichen Burger und der Kellner fragte dann, wer die Pommes mit Knoblauch hätte und ich meinte, dass ich die normalen habe. Benita so "Hm habe gar keine mit Knoblauch bestellt, aber naja". Dann meinte Mela "Benita, er hat dich gefragt, ob du die Knoblauchpommes willst und du hast ja gesagt". 

 San Francisco war auch sehr schön. Gleich am ersten Tag haben wir eine Segeltour gemacht mit Gratiswein und waren erstmal total betrunken! Vielleicht war deshalb auch die Fahrt so lustig, aber auf jeden Fall war sie ziemlich schön und man hatte einen tollen Blick auf Alcatraz und die Golden gate Bridge.

Danach sind wir lecker zu Bubba Gump essen gegangen - ein Traum von Mela :-) Und ich muss sagen, dass es auch wirklich sehr lecker war. Ich hatte Shrimps im Kokosmantel!!!

Wir sind ja nicht oft essen gegangen, weil wir Geld sparen wollten/ mussten, aber das war schon echt ne super Idee. Shrimps im Kokosmantel sind einfach ein Traum! Auch wenn ich das vor einem Jahr noch nicht gesagt hätte :-)

San Francisco war schon sehr schön - kannte ich aber leider auch schon, aber hat trotzdem wieder Spaß gemacht, weil wir dann auch die kurvigste und steilste Straße langgefahren sind oder auch in anderen Vierteln waren. Am coolsten war auch, dass unser Campingplatz einen Whirlpool hatte!!!

    Jedoch sind wir eines abends nach Hause gekommen und Benita sollte kurz aussteigen und schauen, ob noch der Pool geöffnet hat. Plötzlich zieht sie wieder ihr Bein rein und ich schaue aus dem Fenster und da nähert sich plötzlich solche Grusel-Oma mit wildem grauen Haar. Sie kam bis zum Fenster ran! Mela hatte sie nicht gesehen und drehte sich um, da schrie sie sie ungelogen ertsmal 2 Minuten an! Es war so witzig! Ich bin schnell zur Schranke gefahren, weil wir schnell reinwollten mit dem Auto, dazu musste ich aber einen Pincode eingeben. Alleine schon die Hand rauszuhalten war schon gruselig! Es war absolute Panik angesagt im Auto, denn es ging auch irgendwie die Schranke nicht auf. Wir haben so rumgeschrien bis ich dann anfing zu hupen damit jemand kommt. Auf einmal kam die Frau schon wieder neben unser Auto!!! Dann kam aber eine Mitarbeiterin und hat sie verscheucht. Ich hatte in der Aufregung den Code falsch eingegeben. Am Ende musste wir so lachen, denn  wir möchten nicht wissen, was die Mitarbeiterin wohl ihren Kollegen erzählt haben muss!!!! Es war aber zu geil, wie Mela sie so richtig angeschrien hat. Haha 

 Dann ging es auch schon weiter den Highway 1 runter! Der Anblick war echt wieder toll! 

Den ganzen Tag sind wir den Highway 1 runter, haben noch Halt in Monterey gemacht -ein kleines verschlafendes Fischerörtchen. Mela und Benita haben die berühmte Muschelsuppe gegessen und sie war wirklich echt gut. Auf jeden Fall sind wir denn angekommen und mussten per Walkie Talkie Kontakt mit der Besitzerin aufnehmen. Benita hat mit dem Walkie Talkie nur Scherze gemacht und Grimassen gezogen, aber Mela war wirklich besorgt, dass auch alles klappt :-) Wir waren nämlich viel zu spät da und der Check-in war schon längst vorbei. Benita und ich hatten auch Witze gemacht, dass wir ja nochmal für Mela das Zelt aufbauen können (hatten jetzt eine Holzhütte gebucht). Sie hatte bestimmt wirklich Angst, dass wir im Zelt schlafen müssen :-D 

Hatten uns dann noch einen lustigen Abend gemacht mit unserem Gaskocher und den Sekt (hatten ja sogar ne Eisbox gekauft)

Am nächsten Tag haben wir dann die heißen Quellen gesucht, die echt eine gute Bewertung hatten, aber nein...wir sind da angekommen und konnten es nicht glauben!   Da stand dieser Wohnwagen und dahinter ein Becken mit Wasser - total schäbig - das sollten die heißen Quellen sein. Sind sofort wieder ins Auto und zurückgefahren. Zwischendurch hatten wir beim Walmart angehalten, da wir was für den Abend kaufen wollten und das war der Oberkracher..da gabs keine Obst- und Gemüseabteilung!!!!! Sie gab es einfach nicht!!! Auf Nachfrage wurden wir zum Kühlregal geschickt. Und die Amis haben nur wie wild die Fertigprodukte gekauft. Echt so unglaublich traurig...in Mexiko wäre sowas nie möglich. Da fing ich schon echt an meine leckeren und frischen Früchte und Gemüse zu vermissen. Die letzten beiden Tage haben wir somit am Pool verbracht, weil wir auch echt müde waren vom vielem Autofahren und wollten einfach nur chillen.

 Mela und ich mussten am Ende auch total lachen, weil wir immer etwas "mexikanisches" gekocht haben. Zum Frühstück gabs Quesadillas mit Ei, dann haben wir ne Tacobude gesucht und unser letzter Versuch zum Abendbrot waren dann Chilaquiles :-D Aber mit Mais und Pilzen aus der Dose (gab ja kein frisches Gemüse), Bohnen und Fertigwürstchen - haha. Darf man auch keinem Mexikaner erzählen..

 Mela und ich haben so viel über Mexiko erzählt, dass Benita jetzt auch bald mal kommen möchte - aber gut- erstmal ist sie ja in Australien :-). 

Dann am letzten Tag ging die große Packaction los. Mit Mela reisen ist ja immer das gleiche...ein absolutes Chaos, weil wir mal wieder beim Shoppen durchgedreht sind, bzw. jetzt wollten wir einfach auch was von unserer Campingausrüstung mitnehmen. Wir hatten im Walmart diese Vakuumbeutel gekauft und dann gepackt. Absolutes Chaos. Benita meinte dann schon "Alter, was macht ihr denn die ganze Zeit"... .."ja so ist  das immer, wenn ich mit Jacky reise" war Melas Antwort :-D. 

Im Enddeffekt hatte ich 10kg dazugebucht und habe meine Jurassicparkdecke aus den Universalstudios mitgenommen, meine Doppelluftmatratze, die Autoluftpumpe und das 6-Mann-Zelt :-D Keine Ahnung, aber es hat nach ewigem hin und her alles gepasst. Mela war ja so ein Fan von dem Gaskocher, aber da sie sich einen neuen Schlafsack kaufen musste, war absolut kein Platz mehr dafür. Also haben wir versucht, ihn mit ins Handgepäck zu nehmen. Am Flughafen mussten wir so abfeiern.Wir hatten echt Angst, dass der Alarm ausgelöst wird und Mela abtransportiert wird! Immerhin sind es ja die USA. Mussten deshalb noch ein doofes Selfie schießen.

Am Ende hat sie ihn echt mitbekommen und Robin hat sich nicht mal wirklich gefreut über die neue Küchenausstattung.

War auf jeden Fall ein Wahnsinnsurlaub - lange nicht mehr so abgefeiert- und ging natürlich viel zu schnell vorbei! 

Ausflug nach Ocotlán

Dienstag, 22.05.2018

Jetzt das Wochenende bin ich mit meiner mexikanischen Freundin nach Ocotlán zu ihren Eltern gefahren. Wie es dazu kam? Sie erzählte mir irgendwann, dass ihr Vati eine Farm mit Kühen hat und zeigte mir Fotos von den Kälbern und dann meinte ich zu ihr, dass sie mir die Farm unbedingt mal zeigen muss. Also sind wir Samstag nach meinem Unterricht los und nach Ocotlán gefahren. Da wir erst spät angekommen sind, haben wir abends eigentlich nicht mehr viel gemacht, weil wir am Sonntag auch früh aufstehen wollten.

Früh morgens hatte dann die Mutti lecker Chilaquiles gemacht und dann sind wir auch gleich zur Farm gefahren. Erst hatte ich etwas Angst, denn die süßen kleinen Kälber kamen sofort und haben einen abgeleckt :-D Aber sie waren einfach nur neugierig. Teilweise konnten sie noch gar nicht richtig laufen. Mich haben auch einige gefragt, ob sie gestunken haben - aber nein. Sie waren einfach nur zuckersüß!!!!

In dem Stall daneben waren die Bulllenkälber. Sie waren auch echt putzig. Leider erzählte uns dann der Vati, dass sie in einem Monat verkauft werden und dann auf den Teller kommen :-( Die Armen...

Die ausgewachsenen Kühe waren bereits auf der Wiese. Um 4 Uhr werden sie schon gemolken. Der Vati hat mich auch gleich zum Grillen eingeladen. Samstags ab 13/14 Uhr grillen sie immer und trinken Bier und Tequila auf der Farm. Das heißt beim nächsten Mal muss ich mir Samstag frei nehmen und wir fahren schon früher hin und am nächsten Tag gucke ich mir an, wie sie gemolken werden. Ich habe nämlich auch noch nie frisch gemolkene Milch getrunken! (allerdings muss man sie vorher abkochen, sonst bekommt man Magenprobleme)

Danach sind wir dann wieder ins "Dorf". Ocotlán ist zwar nach der Einwohnerzahl her eine Stadt, aber hat die Infrastruktur eines Dorfes und auch die Menschen erscheinen so. Yessica meinte, dass alle dick und häßlich sind :-D hahaha

Wir wollten dann eine Fahrradtour mit einer Freundin von ihr machen, aber leider fiel das Pedal vom Fahrrad bei Yessica ab. Leider hatte nur ein Fahrradladen geöffnet und die Verkäuferin wusste auch, wie man es repariert, aber weil sie eine Frau ist, lassen sie sie nichts reparieren. Voll traurig. Sie hat auch nur die Augen verdreht und war genervt, dass sie nicht helfen konnte. Aber Yessica meinte auch, dass man daran auch merkt, dass Ocotlán ein Dorf ist. Am Ende hat Yessica das Fahrrad ihrer Freundin genommen und wir sind zu zweit los.

 

Ocotlán liegt am Chapala See. (erstes Bild: im Hintergrund sieht man den riesigen See) Leider kann man in dem See nicht mehr baden, weil Fabriken wie Nestle alles in den See ablassen. Umweltschützer kamen wohl auch schon und hatten Geräte zum Filtern des Wassers aufgebaut. Leider wurden dann in der Nacht Teile geklaut, sodass sie nicht mehr funktionierten :-( 

Nachmittags sind wir dann noch ins Zentrum und danach ging es auch schon wieder zurück nach Guadalajara. Es war jedenfalls ein toller Mädelsausflug und ich habe wieder ein bisschen mehr von Mexiko gesehen.

In zwei Wochen habe ich das Wochenende frei und Horacio und ich wollen das natürlich ausnutzen und wegfahren. Es macht so einen unglaublichen Spaß immer etwas unternehmen zu können. Definitiv reise ich hier viel mehr als in Deutschland! Die Planung für den Sommer läuft auch schon. Leider wird es wohl nicht Deutschland werden, weil die Flüge einfach zu teuer sind. Von dem Geld kann ich in ein anderes Land reisen und locker mehrere Wochen Urlaub machen :-( Daher werde ich wohl hier bleiben und ein Ziel in Lateinamerika aussuchen. 

Meine Gastfamilie  aus Los Angeles hat mich auch zu sich eingeladen. Ich will versuchen sie zu besuchen und gleichzeitig zum Yosemite Park fahren. Mal sehen, ob das klappt. Zuerst muss ich mit meinen Chefs reden, wie ich frei nehmen kann. Definitiv habe ich ein Riesenglück, dass ich so flexibel sein kann. Ich kann mir auch spontan immer Vertretung suchen, was an anderen Schulen nicht einfach so möglich ist. An vielen Schulen muss man sogar kündigen um mal frei machen zu können. Auch wenn ich jetzt jeden Tag wieder bis 21:30 Uhr arbeiten muss, ist es das wert. Schließlich habe ich den ganzen Morgen bis Nachmittag frei. Und hier komme ich um 21:30 Uhr aus der Schule raus und es ist immer noch was los auf den Straßen. Ich habe schon echt Glück im Bezirk gelandet zu sein. Wir haben schon sehr viele Freiheiten. Und um ehrlich zu sein, ich brauche diese auch, da ich noch mehr von Mexiko sehen will und von den anderen Ländern. Eine andere Lehrerin meinte nämlich auch zu mir, dass an anderen Schulen viele Lehrer noch nichts gesehen haben, da sie nur am Arbeiten sind. 

Lehrerausflug nach Teúl de González Ortega

Donnerstag, 17.05.2018

Da meine Schule Bezirk dieses Jahr 10 Jahre alt geworden ist, haben wir am Wochenende einen Ausflug ins magische Dorf Teúl de González Ortega gemacht. Nach dem Kurs am Samstag ging es dann los mit dem Bus Richtung Norden von Guadalajara. Ich hatte erst versucht zu schlafen, aber als ich dann wieder meine Augen aufmachte und aus dem Fenster schaute, sah die Landschaft so herrlich aus, dass ich keine Lust mehr hatte zu schlafen. Ich hatte versucht Fotos zu schießen, aber die sind nichts geworden. Plötzlich kurz nach Guadalajara eine riesige Berglandschaft! Leider nach einer Weile konnte ich mich nicht mehr auf die Landschaft konzentrieren, da der Weg echt kurvig wurde. Mir wurde sowas von schlecht. Als wir dann nach 3 Stunden angekommen sind, stellte sich heraus, dass es Horacio auch voll schlecht ging und einigen anderen Lehrern auch. Zum Glück hatte der Film "Me before you" gut abgelenkt. Zuerst haben wir alle gerufen, dass der Busfahrer den Film ändern soll, weil wir keine Lust auf eine Schnulze hatten, aber am Ende war er echt schön!

Angekommen im Dorf fingen wir auch gleich mit dem Grillen an. Die Chefs hatten alles eingekauft, also gab es eine große Auswahl: Fleisch, Chorizo, Gemüsetaschen, Quesadillas, Guacamole, gegrillte Lauchzwiebeln (Ich weiß nicht, warum ich die nie in Deutschland gegrillt habe - sie sind so unglaublich lecker)

Nächsten Tag sind wir dann zum Frühstück ins Dorf gegangen. Ich muss jetzt nicht unbedingt nochmal in das Dorf fahren, weil es echt super klein ist, aber man hat gemerkt, warum es zu einem der magischen Dörfer Mexikos zählt. 

Silke, Horacio und ich haben glaube eine halbe Stunde in diesem Baum verbracht um Fotos zu schießen :-) Ich glaube die Dorfbewohner fanden es auch ganz witzig uns zu beobachten!

Danach haben wir dann noch eine Führung in der Mezcalería (Mezcal heißt der Schnaps) gemacht. Die Flaschen waren echt schick, aber auch sehr teuer. 

Am Nachmiitag sind dann einige von uns in die cantinas (typische Kneipen) und ich bin aber mit Horacio und Silke und noch anderen Lehrern zum Stausee gefahren. Es war auch eine super Entscheidung, da wir baden gehen konnten! Wir haben uns gleich zu viert ein Boot gemietet und sind über den See gepaddelt. Anfangs hatten wir noch Startschwierigkeiten, da wir Probleme hatten geradeaus zu fahren, aber dann haben wir es geschafft. 

Insgesamt war es wirklich ein toller Ausflug. Ich habe wieder ein Stück mehr von dem riesigen Land gesehen und man konnte sich erholen und den Tag genießen. Wir hatten auf jeden Fall alle Spaß. 

El Salvador - das Land

Montag, 14.05.2018

 

Mein Eindruck insgesamt vom Land:

Ich muss sagen, ich fand es echt interessant nach El Salvador geflogen zu sein. Ich glaube ohne die Weiterbildung wäre ich nie auf die Idee gekommen dorthin zu reisen. Meine letzten Tage hatte ich ja noch dafür genutzt mir das Land anzusehen. Insgesamt ist die Landschaft sehr grün und echt schön, aber leider ist das Land auch sehr arm. Also ich fand, dass es nochmal einen großen Unterschied zu Mexiko gab. Am Strand die Häuser und Urlaubsregionen waren schon sehr heruntergekommen und veraltet. Der Freund einer Teilnehmerin hatte mich ja rumgefahren und hat mir immer die Orte präsentiert, aber ich fand vieles sehr häßlich. Einen wirklich schicken Ort am Strand habe ich kennengelernt: "El Tunco". Das ist der Surferort in El Salvador und deswegen wurde hier auch vieles neu gemacht und war insgesamt auch sehr modern. Die Strände waren durch die Vulkane auch schwarz, aber ich mag ja auch schwarze Strände. Für mich ist nur wichtig, dass sie nicht mit Hotels zugebaut sind, sondern man noch etwas von der Natur sieht. Daher war mein Lieblingsstrand "El Zonte". 

Die Menschen fand ich auch super nett, aber ich muss sagen, da ich auch keine Surferin bin, würde ich wahrscheinlich nicht nochmal zurückkehren.

 

Den anderen Tag bin ich dann noch meinen ersten Vulkan hochgestiegen. Ich war schon etwas aufgeregt davor, weil ich nicht genau wusste, wie anstrengend es sein wird und hatte einfach Angst schlapp zu machen. Insgesamt war der Aufstieg aber okay. Es war echt lustig, weil nach 5 Minuten gleich zwei dickere Mädels aufgegeben hatten und umgekehrt sind. Wie schade - fährt man extra dorthin und gibt dann gleich auf. Zuerst mussten wir durch den Wald und weiter oben veränderte sich dann die Landschaft. Ich musste ca. alle 5 Minuten anhalten, weil die Aussicht mit der Landschaft einfach zu schön aussah. Ich war wirklich echt beeindruckt. Als ich dann endlich beim Krater ankam war ich noch beeindruckter. Da öffnet sich vor deinen Augen dieser Krater und du fühlst dich einfach mega klein als Mensch. Ein wahnsinniges Gefühl. Dadurch, dass man immer als Gruppe aufsteigt, hatte ich noch andere Reisende kennen gelernt. Um 11 Uhr ist nämlich Treff und dann kommt ein Touristenführer mit zwei Polizisten um für die Sicherheit der Touristen zu sorgen. Ich fand es schon merkwürdig, aber auch  positiv, da ich dadurch mit anderen Leuten ins Gespräch kam. Viele erzählten mir nämlich von den Vulkanen in Guatemala und jetzt habe ich Lust auch noch andere Vulkane zu besteigen, da es echt eine wunderschöne Erfahrung war. 

 

Und am nächsten Tag ging es auch schon wieder zurück nach Mexiko, aber ich war auch irgendwie glücklich wieder in meine momentane Heimat zurückzukehren. Am Flughafen musste ich mich dann noch einmal aufregen. Ich konnte es einfach nicht glauben, als ich gesehen habe, was die mit den Touristen machen. Man geht ja auf einem Flughafen durch den Sicherheitscheck und dann ist man bei den Gates. In El Salvador tut man dies auch, jedoch bevor du zu deinen Sitzplätzen auf dem Gate kannst, wird nochmal vor allen anderen Personen dein Koffer aufgemacht und wirklich durchwühlt! Ich fand das so respektlos! Ich glaube in diesem Land sind nicht die Touristen die Kriminellen, sondern die ganzen Banden, die einfach mal aus Spaß um Macht zu zeigen, Leute umbringen. Statt dagegen etwas zu unternehmen, werden lieber die Touristen zweimal kontrolliert. Melanie und ich haben uns so darüber lustig gemacht. Wir haben die Theorie, dass sie damit zeigen wollen, dass sie etwas gegen die Kriminalität machen. In solchen Fällen bin ich dann auch richtig deutsch und sage natürlich was. Ich meinte dann zu den beiden Frauen ganz laut, wie peinlich das ist, wenn sie vor allen anderen Leuten die Koffer und Rücksäcke  mit der ganzen schmutzigen Wäsche durchwühlen. - Stille - natürlich. Dann habe ich sie noch gefragt, ob das nur bei Flügen nach Mexiko gemacht wird, daraufhin kam dann die Antwort, dass bei allen Flügen die Koffer nochmal durchsucht werden. Ich habe dann erstmal schön ein Foto geschossen. Horacio meinte, dass ich doch nicht einfach ein Foto schießen kann, aber das war mir wirklich egal. Mir als böser und schlimmer Touri haben sie dann das Feuerzeug weggenommen. Ich fand es einfach nur traurig alles. Dieses Land ist so gefährlich, dass ich nicht einmal alleine als Frau ins Zentrum von San Salvador kann, aber die Touristen werden zweimal durchsucht. Danach war ich dann umso glücklicher wieder nach Mexiko zu fliegen. Meinen Schülern habe ich das auch gleich erzählt, aber sie meinten, dass das wohl in anderen Ländern auch gemacht wird. So traurig ....peinlich...und respektlos!

 

San Salvador - Eindrücke der Stadt

Sonntag, 06.05.2018

Heute war leider schon der letzte Tag der Schulung. Es ging wie erwartet viel zu schnell vorbei und hat echt großen Spaß gemacht. Natürlich waren die Inhalte interessant und eine hilfreiche Auffrischung, aber vor allem war der Austausch klasse mit den anderen Teilnehmern. Ich habe so viele neue Leute mit ihren Geschichten kennen gelernt, mit einigen auch Nummern ausgetauscht und ich hoffe, dass ich viele bei einer nächsten Fortbildung wiedersehen werde. Es ist schon Wahnsinn wie viele Deutsche im Ausland leben oder auch die Salvadorianer, die teilweise 11 Jahre in Deutschland gelebt haben. Von der einen salvadorianischen Teilnehmerin ist der Vati ein 80er jähriger Deutscher und es war für mich echt lustig zuhören, dass es immer pünktlich um 6 Uhr Frühstück gibt, um 12 Uhr Mittag und um 18 Uhr Abendessen. 

Insegsamt war ich also echt begeistert von der Fortbildung. Wir haben auch gestern etwas zusammen unternommen. Sind zu einem Vulkan in der Nähe der Stadt hochgefahren und waren dort in einem sehr tollen Restaurant essen. Es gab sogar ein Mini-Hobbingen. In der Nacht war die Aussicht auf San Salvador der Knaller.

 Heute war dann nun schon der letzte Tag und ab Mittag war Schluss. Wir haben dann noch zusammen gegessen (Verpflegung war spitze - alle 90 min gab es Snacks) und überlegt, was man noch in der Stadt machen kann, denn einige fliegen erst heute Abend. Also sind wir mit den Salvadorianern ins Zenfrum gefahren. Kurz vorm Zentrum meinte dann Johanna zu uns "So wir müssen jetzt die Scheiben vom Auto hochmachen". Ab dort begann nämlich die Zone der Banden. Und ehrlich gesagt - mir fehlen die Worte um das zu beschreiben, was ich gesehen habe. Die absolut heruntergekommenen Häuser, der Müll auf der Straße, die Menschen....einfach ohne Worte. Ein anderer Teilnehmer meinte dann "Muss ich jetzt mein Hemd zerreißen um aussteigen zu können?". Er war nämlich sehr schick angezogen. Aber dann fuhren wir plötzlich um die Ecke und dann ist da dieser wunderschön angelegte Platz mit dem Theater. Dort haben wir auch geparkt und sind ausgestiegen. Johanna meinte gleich, dass wir am besten das Handy in der Tasche lassen sollten. Deshalb habe ich nur ganz schnell Fotos vom "schönen" Zentrum geschossen und konnte leider nicht den Kontrast fotografieren. Wir haben uns daraufhin eine Kathedrale angeschaut, den Palacio Nacional und noch eine Kirche, die echt einen ausgefallenen Baustil hat. Danach schlug Mercedes, eine Salvadorianerin, vor Billard spielen zu gehen. Demzufolge sind wir in eine dieser hässlichen Seitenstraßen und mussten in einen Nebeneingang von einem Gebäude die Treppe hoch. Nach einer Eisentür und einer weiteren Tür, so wie die aus einem Western, standen wir plötzlich in einer Spelunke. Ich habe leider kein anderes Wort dafür gefunden um diesen Ort besser zu beschreiben. Ich fühlte mich völlig in die Zeit zurück versetzt. Ältere Männer spielten Karten oder Billard und auch die Fenster und wie alles aussah. EINDRÜCKE, die man nie vergisst. Wir waren echt alle total überwältigt, obwohl ja einige von uns in Mexiko leben, aber solche Kontraste hatte noch keiner von uns vorher gesehen. Natürlich gab es dann auch erstmal ein lokales Bier und einige haben auch Billard gespielt.

 Jedenfalls finde ich es super cool, dass ich dieses Land kennenlernen dürfte (also ich habe ja noch 2 Tage hier), aber auch schon meine bisherigen Eindrücke. Manchmal frage ich mich wem ich danken soll für alle diese tollen Erlebnisse, die ich seit fast einem Jahr erlebe. Meinem Mut, dass ich nach Mexiko gegangen bin? Horacio, weil durch ihn die Wahl auf Mexiko fiel? Melanie, weil ich ohne sie gar nicht erst mach Mexiko gereist wäre??? Mein Leben hat sich so verändert und ich wahrscheinlich auch schon. Viele Ansichten haben sich geändert, vieles betrachte ich jetzt anders, ich weiß Deutschland und was die Deutschen erreicht haben zu schätzen, widerum bin ich froh mit manchen Eigenschaften auch nichts mehr am Hut haben zu müssen....

Ich hatte ja schon einen Post in Facebook gemacht mit der Frage "typisch deutsch???". Wir waren nach der Schulung essen und die Leute von VW bekommen ihr Essen bezahlt, wenn sie eine Quittung haben. Als wir dann bezahlt haben, meinte einer von diesen VW Leuten zu uns "Eure Firma bezahlt euer Essen nicht oder?". Wir drei Frauen haben gedacht "Oh wie aufmerksam und nett, dass er uns einlädt". Pustekuchen - er wollte mehr Geld auf der Rechnung zu stehen haben, damit er den Kaffee, den er sich so auf der Straße ohne Quittung holt, wieder herausbekommt. Also hat er die 2$ pro Person abkassiert. Ich glaube jedem Mexikaner würden die Augen herausfallen, wenn sie so etwas hören würden. Am nächsten Morgen hat er sich dann hingestellt und meinte, wie ihn das aufregt, dass er jeden Tag 40$ zum Essen zur Verfügung hat, aber es auf der Schulung schon so viel zu Essen gibt und er nicht auf das Geld kommt. Ich war einfach nur sprachlos. Dieses Kleinliche...und nicht zufrieden zu sein, dass man einfach mal so viel Geld zur Unterstützung bekommt. Ich hätte gerne solch Unterstützung gehabt und hätte sie dankbar angenommen. 

 

Morgen heißt es dann für mich erstmal Strand und am Dienstag Vulkan, denn der Mann einer salvadorianischen Teilnehmerin ist Touristenführer und bringt mich an diese Orte! Ich freue mich!

Ankunft in San Salvador

Donnerstag, 03.05.2018

 

Meine nächste Reise stand schon bevor: El Savador. Ich mache ja zur Zeit eine Online-Fortbildung vom Goethe Institut für Deutsch als Fremdsprache, die aber eine Präsenzphase in San Salvador hat. Also hat mich heute morgen Horacio zum Flughafen gebracht und los ging es. (Vermisse ihn leider jetzt schon 😔) 

Erst nach Mexiko Stadt und dann nochmal 2 1/2 Stunden nach San Salvador. Vom Flugzeug aus konnte ich sogar schon das Meer sehen.    Das Land sah jedenfalls sehr grün aus. Jedoch bin ich ja die nächsten Tage erstmal in der Stadt, weil hier die Fortbildung stattfindet. Da ich bereits 13 Uhr im Hostel war, wollte ich natürlich etwas von der Stadt sehen. 

Ich hatte mir also überlegt mit dem Uber (ein Taxi, was ich per App bestellen kann) zum Palacio Nacional zu fahren, weil der auf Bildern echt imposant aussah. Als ich dann so im Uber saß meinte der Fahrer zu mir: " Kennst du denn den Palast? Weißt du, dass du dort keinen Uber zurück bestellen kannst?". Im Zentrum herrschen nämlich verschiedene Banden, die die Uberfahrer nicht reinlassen. Uber hat dort eine Sperrzone. Das heißt ich hätte ein paar Straßen zu Fuß gehen müssen um zu einem Taxistand zu kommen. Er meinte aber weiterhin, dass es schon ziemlich gefährlich ist alleine als Frau, nur Gruppen mit Männern können sich ins Zentrum wagen. Ich meinte dann, dass mein Hostel sogar Stadtführungen anbietet... ja... der Stadtführer bezahlt etwas an die Banden, damit sie die Leute ohne Probleme durchlassen 😳. Bin dann mit dem Uber wieder sofort umgedreht und bei mir im sicheren Viertel geblieben. Ich habe mir noch zwei Museen angeschaut und bin dann recht früh wieder ins Hostel zurückgekehrt.  

               

Aber bin insgesamt doch echt traurig über diese Situation. Die lateinamerikanischen Länder haben so eine tolle Kultur und auch Landschaft, aber leider ist oft die Kriminalität hoch. Ebenso finde ich es traurig, dass sie die Amerikaner so sehr kopieren. Auf der Straße habe ich mich wie in den USA gefühlt (siehe Bild unten). Das haben die lateinamerikanischen Länder gar nicht nötig, denn sie haben schon so eine beeindruckende Kultur und Geschichte. In Mexiko ist ja die Situation ähnlich... Ketten wie Dominos sieht man an jeder Ecke, obwohl die Pizza einfach nur fettig und ekelhaft ist. Ich kann höchstens 2 Stücken essen, danach ist mir schlecht und mein Körper sagt nein. Ernsthaft, vielleicht liegt es auch daran, dass ich keine Galle mehr habe, aber es ist traurig zu sehen wie die Leute diesen Dreck essen statt die leckeren Sachen, die ihr Land anbietet. 

Naja...Ich bin mal gespannt, was die anderen Teilnehmer der Fortbildung sagen, denn einige wohnen auch in San Salvador. Vielleicht unternehmen wir auch noch etwas zusammen. Ich freue mich jedenfalls schon auf Montag und Dienstag, denn an den Tagen mache ich Touren zu einem Vulkan und Maya Ruinen.

Wieder in Mexiko: Eindeutig das Essen vermisst + Pläne für die Zukunft

Samstag, 28.04.2018

Die ersten zwei Wochen nach der Rückkehr waren hart. Nach einer so tollen Reise wieder arbeiten gehen war schrecklich :-( Horacio und ich sind erstmal gleich am nächsten Tag zum Pool seiner Oma gefahren und haben uns frischen Fisch geholt (Ceviche) um den Urlaub ausklingen zu lassen. Wenn man durch ein Land reist und lernt man auch viele neue Menschen kennen und bekommt neue Ideen, was man noch in seinem Leben unbedingt machen will. Für mich hat Reisen einfach etwas total Tolles. Ich glaube dadurch habe ich auch noch keine Sehnsucht nach Deutschland. Ich liebe es in einer anderen Kultur zu leben, das Essen zu essen, die Sprache zu sprechen und einfach das Leben zu genießen. Mittlerweile habe ich schon so viel dazu gelernt. Mir werden Dinge bewusst, wie wir Deutschen sind und wie unterschiedlich dazu die mexikanische Kultur ist. Unglaublich wie Kulturen unsere Denkweisen und unser Wesen ausmachen. 

Besonders jetzt bei den Wahlen ist es interessant für mich zu sehen, wie das Wahlsystem funktioniert und wie die Mexikaner wählen - ICH VERSTEHE ES NICHT. Ich hatte schon Gespräche mit Mexikanern und es ist unglaublich wie viele einfach die Partei wählen, die schon seit Jahren an der Macht ist, einfach nur, weil es Tradition ist sie zu wählen. Wenn ich gefragt habe, warum wählst du die denn? - Stille. Was macht denn die Partei gegen Korruption - Stille? Auch haben sie zwei Wahlgänge. Zuerst wird der Kandidat gewählt, dann die Partei. Aus diesem Grund stimmen manchmal Kandidat und die dazugehörige Partei nicht überein. Dies finde ich sehr seltsam, denn man wählt doch die Partei und für was sie steht und nicht ob mir der Kandidat sympathisch ist. Ein Beispiel aus meinem Leben...

Was ich jedoch eindeutig vermisst habe, war die mexikanische Küche!!!! Schon in Mexiko-Stadt auf dem Flughafen habe ich mir erstmal Tacos gekauft! Das Essen ist einfach so unglaublich vielfältig und lecker und man muss meistens noch nicht mal viel bezahlen dafür! Hier einige Beispiele:

Tapas gefüllte Kartoffel Lieblingstacos!!!! Ramen

Ist zwar nicht alles mexikanisch, aber das Angebot hier in Guadalajara ist einfach riesig.

Horacio hatte dann auch gleich am Dienstag nach unserer Rückkehr Geburtstag. Daher sind wir auch lecker essen gegangen. Das Restaurant war der Hammer - ein absolutes Nobelrestaurant. Ich hatte Spargel bestellt als Vorspeise, der unglaublich lecker zubereitet war und von der Hauptspeise brauche ich gar nicht erst anfangen. Selten so leckeres Fleisch gegessen. Dazu hatte ich mir frischen Spinat in Sahnesoße bestellt, weil hier in Mexiko gibt es das ja nicht mit Kartoffeln oder Reis als Beilage. Wenn du Fleisch bestellst, bekommst du auch wirklich nur Fleisch. Deswegen musst du dir noch eine Beilage aussuchen. Früher war dies in Deutschland unmöglich für mich gewesen ein Gericht ohne meine Beilagen zu essen. Ani und Bina hatten in der Mensa immer Schwerze gemacht, weil ich auf der Gabel immer Fleisch, Gemüse und Reis/Kartoffeln hatte. Mein Geschmack hat sich hier sowieso schon verändert. Erstens esse ich jetzt viel mehr, auch Meeresfrüchte, und mir schmecken Dinge, die ich vorher ekelhaft fand. 

Wie ihr sehen könnt hat sich auch mein Haar verändert. Die schwarze blieb ja nicht im Haar, deswegen habe ich es rausmachen lassen. Mein Haar wird hier von alleine immer blonder. Das letzte Mal hatten wir schon meine Haare wieder dunkler gefärbt, aber durch die Sonne und das Wasser nehme ich an, hellt es sich immer wieder auf. 

Und wen ich natürlich auch vermisst habe war Bastian!!!!! Ich kümmere mich ja auch sehr viel um ihn und er schläft immer bei uns, weswegen ich ihn auch total in mein Herz geschlossen habe! Hier kuscheln wir zu dritt am Sonntagabend :-D

 

Ansonsten ist mein Alltag wieder stressfreier geworden. Ich gehe jetzt zwar wieder jeden Abend arbeiten, habe aber dafür den ganzen Tag bis meistens so 14 Uhr frei. Das Gute ist, dass wenn man 21:30 Uhr aus der Schule kommt, ist es ja nicht so, dass die Bordsteine hochgeklappt sind. Man kann dann immer noch ins Kino, was essen gehen oder andere Dinge tun, da die meisten Mexikaner ja auch nicht so früh aufstehen müssen.

Und jetzt überlege ich...im August/ September die Kursperiode freizunehmen um nach Peru zu reisen surprised Ich müsste dafür fast mein ganzes gespartes Geld nehmen, aber es war schon immer ein Traum von mir den Machu Picchu zu besteigen, den Rainbow Mountain zu sehen, in Bolivien die Salzwüste zu sehen und eine andere Reisende in Panama hat mich auf die Galapagos-Inseln in Ecuador aufmerksam gemacht und jetzt will ich da auch unbedingt mal hin! Viele haben mich auch schon gefragt wegen Deutschland, aber die Flüge kosten einfach mal 1000 Euro und ein Flug nach Peru vielleicht 400. Deswegen könnte ich mein Geld dafür opfern durch die Länder zu reisen...

 

Naja...nächste Woche geht es erstmal nach El Salvador.  Ich mache nämlich zur Zeit eine online- Fortbildung für Deutsch als Fremdsprache vom Goethe-Institut und meine Schule hier in Guadalajara unterstützt das. Deswegen fliege ich 6 Tage dorthin. 2 Tage habe ich für meine Freizeit geplant. Einen Tag will ich einen Vulkan besteigen und den anderen wahrscheinlich eine Maya-Tour machen, das heißt verschiedene Pyramiden der Maya in der Nähe von San Salvador besichtigen. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt!!! 

 

 

 

zurück nach Panama-Stadt: Panama Kanal und Dschungeltour

Dienstag, 17.04.2018

Nun ging es schon wieder Richtung Panama-Stadt. Für mittags hatte ich gleich die Tour zum Panama Kanal gebucht. Also wurden wir 14 Uhr vom Hostel abgeholt und haben uns angeschaut wie die Schiffe durch den Kanal geschleppt werden. Jaaaaaa - wir haben in einem Hostel geschlafen. Zuerst hatten wir ein 5 Sterne Hotel, wo wir auch schon die Nacht vor Bocas del Toro geschlafen haben. Jedoch haben wir uns dort so sehr aufgeregt, dass ich Booking.com schreiben musste, weil wir dort einfach nicht nochmal übernachten wollten. Es fing an, dass wir in beiden Zimmern keinen Föhn hatten. Nach zwei Stunden kam dann plötzlich jemand in mein Zimmer ohne anzuklopfen und meinte, dass er eine Inspektion machen müsste. Ich sagte, sorry, aber ich will keine Inspektion, sondern einen Föhn. Dann hieß es, ja in 5 Min kommt einer. Ich wollte eigentlich Horacio vom Flughafen abholen, aber nachdem ich 3 Stunden auf den Föhn warten musste und diesen erst bekam, nachdem ich mit nassem Haar und Handtuch auf dem Kopf zur Rezeption bin, schaffte ich es natürlich nicht mehr. Dann kam zur Krönung auch noch jemand nachts in unser Zimmer, ich hatte zum Glück den Riegel vor, aber die Tür ging plötzlich auf und Horacio rief "Wer?", aber es kam keine Antwort und die Person verschwand schnell. An der Rezeption hieß es dann, dass es eine Reinigungskraft gewesen sei - ja genau, um diese Uhrzeit... Nachdem wir insgesamt also super nett behandelt wurden, reichte es uns und wir haben ein Hostel gebucht. Meine Mutti war auch voll süß, sie fühlte sich nämlich in einem Hostel viel wohler als in diesem komischen 5 Sterne Hotel. Meine Mutti hatten sie nämlich auch sehr frech behandelt wegen der Sprachbarriere. 

Jedenfalls war es sehr interessant zu erfahren, dass die Schiffe beispielsweise mindestens 110 000 Dollar bezahlen um passieren zu dürfen und dies ca. einen Tag dauert anstatt 21 Tage, wenn sie ganz Lateinamerika umfahren müssten.

Danach sind wir noch zu einem Aussichtpunkt der Stadt gefahren.

Am nächsten Tag hatte ich für früh morgens eine Dschungel-Tour reserviert. Es ging in den Parque nacional Soberania. Wir sind natürlich nicht richtig reingegangen, sondern sind einem Weg gefolgt, weil wir ja gar keine Erfahrung haben mit Tieren und wie man reagieren muss. Beispielsweise haben wir auch eine Schlange gesehen und da erschreckt man sich doch ganz schön, wenn die plötzlich neben einem herumschlängelt. Trotzdem war es eine ziemlich coole Erfahrung. Um 6:30 Uhr ging es los, weil um diese Uhrzeit die Temperaturen noch angenehm sind. Nachdem wir also ein Stück gewandert sind, hörten wir schon die ersten Tiere. Es waren Affen und ihre Schreie waren echt unglaublich. Unser Guide erklärte uns, dass sie diese Töne von sich geben, weil ein Tier in der Nähe ist, das Wetter sich ändert oder sie die anderen aufwecken wollen. Die Schreie waren jedenfalls richtig laut. Als wir weiter in den Wald rein sind, haben wir dann auch mehrere Gruppen in den Bäumen gesehen. Untem am Wegrand haben wir auch mehrere "neques" gesehen (leider weiß ich nicht, wie sie auf deutsch heißen)  und die Schmetterlinge waren riesig und wunderschön. Die Tour durch den Wald hat echt Spaß gemacht und war erfrischend, obwohl es ab mittags super heiß wurde. 

Am 24. März war dann auch noch Muttis Geburtstag! Aus diesem Grund sind wir in die Altstadt gefahren und in ein leckeres Restaurant gegangen, was uns der Cousin von Horacio empfohlen hatte. Meine Mutti meinte danach, danke für den coolen Geburtstag, denn wir saßen auf dem Dach, es lief coole 80er Musik mit DJ und haben lecker gegessen. Natürlich gab es auch einen Überraschungskuchen, der mit großer Wunderkerze zu uns an den Tisch gebracht wurde. 

 

PANAMA:

 

Einfach unglaubliche Reise mit tollen Erinnerungen!!!!!!!! 

Und endlich wieder Mutti gesehen!

 

 

 

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Hallo mein Name ist Jacqueline und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Mexiko verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

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